Wie alles begann: Gedruckte Solarzellen für Fenster und Kleidung
Bald brauchen wir kein Stromnetz mehr, und auch unsere mobilen Gadgets müssen nie wieder an die Steckdose. Konarka hat ein Verfahren entwickelt, Solarzellen preisgünstig auf Plastikfolien zu drucken. Diese biegsamen Folien lassen sich ohne Probleme in Kleidung, Handys und ähnliche Geräte einbauen.
Auf einer Investoren-Konferenz gibt der Gründer von Konarka, Howard Berke, zum Ausdruck, er plane die Integration von kleinen Plastikfolien-Solarzellen in hunderte von Produkten.
Die Auslieferung der ersten Folien geschieht bereits in der zweiten Hälfte des Jahres 2008. Auch den Standort für eine Fabrik will der Konzern noch im Jahre 2008 bekannt geben.
Zuerst sollen die Folien in selbstaufladenden Gadgets ihre Verwendung finden, hieß es. Im Jahr 2009 produziert Konarka bereits große Folien, um Fensterscheiben in Kraftwerke umzufunktionieren. Außerdem arbeitet das Unternehmen daran, das Prinzip auf Plastikfasern anzuwenden. Daraus könnten dann energieerzeugende Kleidungsstücke entstehen.
In naher Zukunft könnte also alles, was aus Plastik besteht, Energie erzeugen. Da kann man nur hoffen, dass die Technik marktreif ist, bevor unser Himmel vor lauter Feinstaub kein Sonnenlicht mehr durchlässt. (Quelle: CNET / smartearth -> pas)





